Indonesische Polizisten gegen Punks

Altpunks hierzulande erinnern sich noch an die Zeiten, als der Bürger angesichts ihrer Kleidung und Frisur die Nase rümpfte. Auch Sprüche wie „die müsste man vergasen“ waren in Ost und West keine Seltenheit. In der DDR blieb es nicht nur dabei, schon seit den 1960ern griff sich die Polizei Langhaarige und anders Auffällige heraus, um sie zu „disziplinieren“, u.a. auch, indem man ihnen die Haare abschnitt und ihnen ihre Punkklamotten wegnahm. An diese unrühmliche Tradition knüpft man jetzt in Indonesien an. Bei einem Punkkonzert in der stockkonservativen, teilautonomen Provinz Banda Aceh verhaftete die Polizei etliche Punks, schor ihnen die Haare und nahm den Jugendlichen ihre Piercings ab. Danach gab es ein „rituelles“ Bad und jetzt folgt im Gefängnis die zehntägige „Umerziehung“ mit Lektionen über Disziplin und Religion.

Gerade bei ostdeutschen Szeneanhängern weckt dieses Vorgehen der Polizei sicher ungute Erinnerungen. Aber wir wissen ja, wie es mit dem Staat endete, der seine Jugendlichen kriminalisierte…

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Kuduro – Jugendkultur aus den Slums von Luanda

Angola gehört zu den Ländern, über die hierzulande wenig bekannt ist und wenig gesprochen wird. Seit – zum Glück – der 40 Jahre dauernde Bürgerkrieg beendet ist, erholt sich der südwestafrikanische Staat wieder und auch die Jugend hat trotz vieler Probleme wieder Grund zum Feiern. Der Sound dieser Jugendkultur die aus den Slums der Hauptstadt Luanda stammt, ist Kuduro. Kuduro ist eine Mischung aus europäischer Diskomusik, Semba (dem Vorfahren des brasilianischen Samba) und afrikanischen Rhythmen. Dazu wird kräftig gerappt. Man könnte das Ganze als eine Art Afro-Techno bezeichnen. Der dazugehörige Tanzstil ist eine Abwandlung des Tanzes des „betrunkenen“ Jean-Claude Van Damme in „Kickboxer“. Die Helden der Szene Principe Ouro Negro und Presidente Gasolina sind schrill und bunt wie ihre Musik. Zwei echt schräge Vögel, wie folgendes Video beweist:

Anfang des Monats waren die Kuduros zu Gast in Berlin.

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Wickeltaschen für werdende Eltern

von tausendkind.de

Wickeltaschen sind das ganze Jahr über gefragt, auch jetzt zur Weihnachtszeit. Vielleicht haben sogar schon manche von euch die Idee gehegt, eine schöne Wickeltasche an werdende Eltern im Bekannten- oder Familienkreis zu verschenken. Wickeltaschen sind als praktisches und trotzdem trendiges Accessoire einfach nicht mehr wegzudenken. Und mittlerweile gibt es auch immer mehr Männer, die sich mit einer Wickeltasche auf die Straße wagen. Schämen muss sich da niemand – wer die praktischen Taschen nicht kennt, wird ihre Funktion nicht erahnen. Und alle, die slebt schon Kinder haben, werden beim Anblick einer Wickeltasche wissend nicken.

Wickeltaschen sind nicht nur etwas für Frauen!

Waren noch vor einigen Jahren viele Wickeltaschen vom Design her stark auf Frauen zugeschnitten, so gibt es heute eine enorme Vielfalt in der Gestaltung dieser nützlichen Taschen. Wickeltaschen für Männer sind primär nicht mit den allseits bekannten floralen Mustern und pastellfarbenen Stoffen versehen. Vielmehr passen sie sich dem Stil des Vaters von heute an. Der Kurier-Taschen-Look hat sich zum Beispiel bei den Wickeltaschen der Marke Lässig durchgesetzt. Sie sehen absolut trendig aus und sind trotzdem genauso funktional wie die ursprünglichen Wickeltaschen, die für Mütter entworfen wurden. In den meisten Wickeltaschen befindet sich sogar eine integrierte Wickelunterlage. Somit wird das Wickeln unterwegs zum Kinderspiel.

Wickeltasche

Wickeltasche | Quelel: tausendkind.de

Praktische Fächer innerhalb der Tasche sorgen stets für Ordnung. Diverse Utensilien wie Rasseln, Greiflinge, Fläschchen, Schnuller und natürlich die Windeln, Feuchttücher und Cremes lassen sich hervorragend verstauen. Selbstverständlich ist aber auch noch genug Platz für kleine Gegenstände, die Eltern ebenfalls benötigen.

Oilily, Storksak und Dwell Studio – Die Favoriten der Promieltern

Vor allem die bekannten Marken Oilily und Storksak haben sich auf schön gestaltete Wickeltaschen nicht nur für Frauen spezialisiert. Selbst prominente Eltern wie Angelina Jolie und Brad Pitt vertrauen auf Marken wie Storksak, um die wichtigsten Dinge für ihre Kinder parat zu haben. Auch Dwell Studio, eine bei den Stars und Sternchen sehr beliebte Designermarke, ist bei stylischen Accessoires für Babys und Kinder ein echter Favorit. Neben Babybett-Ausstattung, Babymode, sowie Fotoalben finden sich im Sortiment auch Wickeltaschen. Gisele Bündchen hat sich vor einiger Zeit mit einer Tasche von Dwell Studio blicken lassen. Ihr seht, diese Eltern vertrauen ebenfalls den tollen Marken und schwören auf die hochwertige Verarbeitung und das individuelle Design dieser trendigen Wickeltaschen.

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Bolero oder nicht Bolero – das ist hier die Frage

Es ist noch nicht so lange her, dass Boleros als langweilig und öde galten. Nun ändert sich aber das Image der Westen wieder. Die Ursache ist auf der einen Seite in der ständigen Erneuerung der Fashion Welt zu suchen. Andererseits hat man festgestellt, dass der Bolero eine Abwechslung im Mode Alltagsbrei ist und außerdem in vielen verschiedenen Formen kombiniert werden kann. Da die großen Mode Labels lange auf den aktiven Einsatz von Boleros verzichteten gab es auch keine attraktiven Modelle auf dem Markt. Folglich fand der Bolero in der Öffentlichkeit keine große Beachtung.

Die Vorbehalte gegen Boleros schwinden

Die veralteten Vorbehalte gegen Boleros schwinden immer mehr und die Westen wandeln sich vom ehemaligen „not-wanted“ zum „must-have“. Auch die Fashion Labels haben erkannt, dass der Bolero nicht nur für feierliche Gelegenheit gut ist, wenn es darum geht etwas Schlichtes zum festlichen Kleid zu kombinieren, sondern tatsächlich auch sehr modisch eingesetzt und getragen werden kann. So sieht man nun auch in den deutschen Innenstädten vermehrt den ein oder anderen Bolero und auch immer häufiger die neueste Kreation: den Satin Bolero.

Stars und Sternchen greifen auf den Bolero zurück

Seit der Bolero auch wieder von prominenten Damen getragen wird, die die Weste für sich entdeckt haben wachsen die Absatzzahlen der Boleros stetig. Allerdings sollte man nicht denken, dass sich ein Bolero nur für den roten Teppich eignet und außerordentlich teuer ist. Ganz im Gegenteil! Boleros eignen sich hervorragend zum lässigen Casual Look und können ohne Probleme das mausgraue Shirt zum eyecatcher im Büro werden lassen. Auch in der Freizeit sind Boleros angesagt. Wählt man einen schrill bunten Satin Bolero ist einem auch die Aufmerksamkeit sicher. Dem Bolero wird im Jahr 2012 eine gute Saison bevorstehen, da er bei vielen Modeketten wieder häufiger im Sortiment zu finden ist und sich der Trend absolut zu Gunsten der modischen Weste entwickelt.” target=”_blank”>Fashion Welt zu suchen. Andererseits hat man festgestellt dass der Bolero eine Abwechslung im Mode Alltagsbrei ist und außerdem in vielen verschiedenen Formen kombiniert werden kann. Da die großen Mode Labels lange auf den aktiven Einsatz von Boleros verzichteten gab es auch keine attraktiven Modelle auf dem Markt. Folglich fand der Bolero in der Öffentlichkeit keine große Beachtung.

Die Vorbehalte gegen Boleros schwinden

Die veralteten Vorbehalte gegen Boleros schwinden immer mehr und die Westen wandeln sich vom ehemaligen „not-wanted“ zum „must-have“. Auch die Fashion Labels haben erkannt, dass der Bolero nicht nur für feierliche Gelegenheit gut ist, wenn es darum geht etwas Schlichtes zum festlichen Kleid zu kombinieren, sondern tatsächlich auch sehr modisch eingesetzt und getragen werden kann. So sieht man nun auch in den deutschen Innenstädten vermehrt den ein oder anderen Bolero und auch immer häufiger die neueste Kreation: den Satin Bolero.

Stars und Sternchen greifen auf den Bolero zurück

Seit der Bolero auch wieder von prominenten Damen getragen wird, die die Weste für sich entdeckt haben wachsen die Absatzzahlen der Boleros stetig. Allerdings sollte man nicht denken, dass sich ein Bolero nur für den roten Teppich eignet und außerordentlich teuer ist. Ganz im Gegenteil! Boleros eignen sich hervorragend zum lässigen Casual Look und können ohne Probleme das mausgraue Shirt zum eyecatcher im Büro werden lassen. Auch in der Freizeit sind Boleros angesagt. Wählt man einen schrill bunten Satin Bolero ist einem auch die Aufmerksamkeit sicher.
Dem Bolero wird im Jahr 2012 eine gute Saison bevorstehen, da er bei vielen Modeketten wieder häufiger im Sortiment zu finden ist und sich der Trend absolut zu Gunsten der modischen Weste entwickelt.

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Wie Sportkleidung die Mode beeinflusst

Sportfunktionäre werden nicht müde zu betonen, dass Sport Jugendlich in die Gesellschaft integriert und sie von der Straße holt. Das ist zwar nicht falsch aber auch nur die halbe Wahrheit. Nicht wenige Sportarten sind nämlich genau in Opposition zur Angepasstheit der Vereine und Clubs entstanden. Das Paradebeispiel ist Skateboarding, das lange Zeit die selbe Funktion hatte, wie Graffiti heute: Besonders ältere Menschen fühl(t)en sich davon belästigt und verteufelten den Sport und die Jugendlichen, die ihn ausübten. Mittlerweile hat sich das ein bisschen geändert und es gibt vielerorts offizielle Skateparks aber solch eine Entwicklung hat auch wieder eine Gegenentwicklung zur Folge: Ein Teil der Szene will sich nicht in für sie reservierte „Zoos“ einsperren lassen und geht neue Wege. Genau diese „Rebellen“ sind häufig Vorbild für Gleichaltrige und Jüngere, die nach eigenen Wegen und Ausdrucksmöglichkeiten suchen.

Dieser Widerstandsgeist jugendlicher Sportszenen drückt sich nicht zuletzt in einem von der Norm abweichenden Kleidungsstil aus. Dass gerade in diesem Bereich viele Elemente aus der Sportkleidung eine Rolle spielen, wird kaum verwundern, schließlich sind die Sneaker, Trainingsjacken und Caps genau für den Zweck körperlicher Aktivität entwickelt und somit vor allem erst einmal praktisch. Doch ohne ein prägnantes wird kein Sportschuh zur Kultmarke.

Dem deutschen Spotausrüster Adidas ist es als einem der ersten gelungen – zugegebenermaßen etwas gegen den Willen der Firma – solch einen Status zu erringen. Die HipHop-Band Run-D.M.C. beförderte mit ihrem Bekenntnis My Adidas den Absatz von Adidas Sneakern. Selbst solche Modelle wie der schlichte Adidas Goodyear, mit seiner einem Reifenprofil nachempfundenen Sohle, sind heute nicht mehr nur auf Sportplätzen anzutreffen. Produkte von Adidas sind heute in all ihre Variationen ein modisches Statement.

Doch auch anderen Marken aus dem Sportbereich ist der Sprung ins Modesegment gelungen, so wie zum Beispiel Vans. Der US-amerikanische Hersteller, eigentlich Van Doren Rubber Company, konzipierte 1968 mit dem Sk8-Hi den ersten Schuh fürs Skateboardfahren überhaupt. Auf Nachfragen der Skater entwickelte Vans Jahre später dann erste modisch ansprechende Modelle. Daraufhin fanden die stabilen und festen Sportschuhe auch Anhänger außerhalb der Szene. Heute gehört die Marke mit Serien wie dem Vans Rowley oder dem Vans Slip mit schwarz-weißem Karomuster on zu den festen Größen jungendkultureller Mode. Das Design des Schuhs hat sich dabei zum Teil extrem verändert, das Muster der Sohle ist nach wie vor das des Originals.

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Modische Herbsttrends 2011

Der Herbst – eine meist triste, öde Jahreszeit. Aber seien wir mal ehrlich, der Herbst hat auch seine schönen Seiten. Immerhin ist man nicht mehr wie im Sommer auf zwei Kleidungsstücke beschränkt, um die Hitze einigermaßen aushalten zu können, sondern kann endlich die modischen Herbsttrends 2011 spazieren tragen.

Werfen wir doch einfach einen Blick auf die Mode, die uns in diesem Jahr erwartet und fangen wir bei dem wahrscheinlich Wichtigsten an, den Schuhen. Schließlich gibt es fast nichts Schlimmeres, als kalte Füße zu haben.

Doch Frieren hin oder her, die Schuhe in diesem Herbst müssen vor allem eines sein, glamourös. Schuhe im Herrenstil in Lackoptik sowie flache und hohe Schuhe mit glitzernden Pailetten sind ein Muss in dieser Saison. Auch begehrt sind vor allem Schnürstiefeletten und Boots im Motorcycle-Stil, z.B. von Airstep oder Tiggers. Wer für die kalten Tage noch nichts im Schuhschrank hat, sollte daher schnell nochmal bei Peter Kaiser reinschauen.

Die Farbe Rot spielt im Herbst 2011 ebenfalls eine bedeutende Rolle. Wer sie trägt, muss damit rechnen, aufzufallen. Rot ist nunmal eine feminime Farbe, die förmlich danach schreit, von Frauen getragen zu werden, die gerne zeigen, dass sie “Frau” sind. So sind rote Lippen und Nägel nur zwei zeitlose Klassiker, die von den 60ern bis heute dauerhaft beliebt sind und ihr “gewisses Etwas” nie verloren haben. Und warum sollte man dieses Jahr nicht einfach einen roten Mantel, statt einem klassichen Trench in beige kaufen? Auch das kurze Schwarze kann im Herbst 2011 ruhig mal gegen ein kurzes Rotes ausgetauscht werden.

Leichte, weich fallende Tücher im Herbst sind ebenfalls ein absolutes Muss, denn sie geben den meisten Outfits eine besonders schöne Note. Auch Pulloverkleider bleiben Trend, sie sind weiterhin mit Leggins oder Strumpfhosen (z.B. mit Muster) kombinierbar und können so auch mit Stiefeln getragen werden.

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25 Jahre Run-D.M.C.s “My Adidas”

Im HipHop spielen Sportschuhe und Street Fashion eine gewichtige Rolle. Doch das war nicht immer so. Anfangs kleideten sich die Helden des HipHop wie Melle Mel, Rapper bei Grandmaster Flash oder Afrika Bambata noch in auffällige, oftmals quietschebunte Sachen, die eher an Rockstars oder Disco-Ikonen erinnerten: eng sitzende Lederhosen und -jacken, die Brust offen lassende T-Shirts, Handschuhe, mit Strass oder Spikes besetzte Hüte und Lederstiefel. Das änderte sich erst mit dem New Yorker Rap-Trio Run-D.M.C. Run, Jam-Master Jay und D.M.C., die sich als erste in einem rauen Street Style präsentierten. Dazu gehörten Filzhüte, Lederjacken und Turnschuhe. Und zwar nicht irgendwelche Turnschuhe, sondern Adidas Superstars, denen Run-D.M.C. mit „My Adidas“ sogar eine eigene Hymne widmete. Später ließen sich die HipHopper auch gern in Trenchcoats und mit reichlich Schmuck behängt sehen; ebenfalls prägend für den Modestil der Szene.

Ihre Adidas Schuhe trugen die Run-D.M.C. damals übrigens ohne Schnürsenkel. Dies war jedoch keine Nachlässigkeit, sondern ein klares Statement: Gefangenen ist es nämlich verboten, Schnürsenkel zu tragen, da sie diese gebrauchen könnten, um sich zu erhängen! Und auch „My Adidas“ ist nicht nur ein gehaltloses Zelebrieren eines Lebensstiles. In dem Song beschreibt die Band, wo sie ihre Adidas Schuhe bereits hingetragen haben und zeigen somit, dass auch aus schwarzen Kids aus den Ghettos von New York etwas werden kann. So heißt es zum Beispiel:

„I stepped on stage, at Live Aid
All the people gave and the poor got paid
And out of speakers I did speak
I wore my sneakers but I’m not a sneak
My Adidas touched the sands of foreign lands
with mic in hand I cold took command
my Adidas and me close as can be
we make a mean team my Adidas and me”

25 Jahre ist es nun mittlerweile her, dass „My Adidas“ erschien. Im November bringt die Marke mit den drei Streifen eine limitierte Edition der Adidas Superstars heraus: Klassisch in weiß mit schwarzen Streifen, einem goldenen Lace-Tag und dem Run DMC-Logo auf der Zunge des Schuhs! Jam-Master Jay wird das Jubiläum leider nicht mit seinen Bandkollegen und Fans feiern können. Der Rapper wurde vor fast genau neun Jahren (am 30.10.2002) in einem Studio im Viertel „Jamaica“ im New Yorker Stadtteil Queens erschossen. Die dunkle Seite des HipHop-Lifestyles hat ihn eingeholt…

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